Das Bundesland Baden-Württemberg hat ein Sonntagsfahrverbot für Lastwagen aufgehoben, um die Logistik zu entlasten. Diese Maßnahme folgt ähnlichen Entscheidungen anderer Bundesländer.
Angesichts des anhaltenden Niedrigwassers warnen Binnenschiffer vor einer drohenden Zweiteilung des Rheins, da zahlreiche Pegelstände historisch niedrig sind.
Der Bundesverkehrsminister hat die Aussetzung des Sonn- und Feiertagsverbots für Lkw vorgeschlagen, was bereits von mehreren Bundesländern umgesetzt wird. Die Meinungen dazu sind jedoch gespalten.
Das Niedrigwasser im Rhein führt zu einem Rückgang des Schiffsverkehrs, was Unternehmen veranlasst, auf den Lkw-Verkehr auszuweichen. Kritik kommt von Verdi angesichts geplanter Lockerungen des Lkw-Sonntagsfahrverbots.
Um Lieferengpässe aufgrund des Niedrigwassers im Rhein zu vermeiden, haben mehrere Bundesländer das Sonntagsfahrverbot für Lkw gelockert. Betroffen sind vor allem Transporte in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland.
Die Umweltorganisation BUND hat die Pläne von Verkehrsminister Bilger im Umgang mit dem Niedrigwasser scharf kritisiert und bemängelt ein mangelndes Verständnis für die Klimakrise.
Die Wasserstände in deutschen Flüssen sinken weiter auf alarmierende Tiefststände und bedrohen die Wasserversorgung. Die Situation könnte sich weiter verschärfen.
Angesichts des Rekord-Niedrigwassers in Deutschlands Flüssen lädt Verkehrsminister Bilger zu einem Krisentreffen ein, um Lösungen für die betroffenen Sektoren zu finden.
Bundesverkehrsminister Bilger hat bei einem Spitzentreffen in Bonn kurzfristige Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferketten angesichts des Niedrigwassers angekündigt.
Verkehrsminister Steffen Bilger lädt zu einem Krisentreffen in Bonn, während er die Aufhebung des Lkw-Sonntagsfahrverbots erwägt, um den Gütertransport zu erleichtern.