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Dienstag, 11. August 2026

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Polizei führt Razzia im Hauptquartier von Starbucks Korea wegen Marketingkontroversen durch

Die südkoreanischen Behörden ermitteln gegen Starbucks wegen einer als anstößig erachteten Kampagne zur Gwangju-Revolte.

Polizei führt Razzia im Hauptquartier von Starbucks Korea wegen Marketingkontroversen durch
Bild: by kayakorea (Brandon Butler) · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Die südkoreanische Polizei hat das Hauptquartier von Starbucks Korea nach der Rückmeldung gegen eine kürzlich durchgeführte Marketingkampagne durchsucht. Die Razzia fand am Dienstag in Südkorea, Seoul, statt und ist Teil einer Untersuchung zu Beschwerden über die Kampagne, die als 'Tank Day' bekannt ist.

Der Kampagne wird vorgeworfen, die Gwangju-Revolte, eine bedeutende pro-demokratische Bewegung aus den 1980er Jahren, zu trivialisieren, die zahlreiche Todesopfer zur Folge hatte. Die Beschwerden gegen Starbucks umfassen Vorwürfe der Unempfindlichkeit gegenüber diesem historischen Ereignis.

Die Behörden bestätigten die Durchsuchung des Gebäudes von Starbucks Korea, obwohl keine spezifischen Details zu dem Einsatz veröffentlicht wurden. Berichten südkoreanischer Medien zufolge durchsuchte die Polizei auch die Wohnungen einiger Unternehmensleiter im Rahmen der Ermittlungen.

Polizei führt Razzia im Hauptquartier von Starbucks Korea wegen Marketingkontroversen durch
Bild: Trainholic · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Die Kontroversen rund um die Marketingkampagne haben öffentliche Empörung ausgelöst und führten zu zahlreichen Beschwerden gegen die Kaffeehauskette. Die genaue Art der Beschwerden und die Reaktionen von Starbucks Korea wurden nicht öffentlich erläutert.

Dieser Vorfall verdeutlicht die anhaltenden Sensibilitäten im Zusammenhang mit historischen Ereignissen in Südkorea und den Einfluss von kommerziellen Botschaften auf die öffentliche Wahrnehmung dieser Ereignisse.