Inland
RWE stoppt Offshore-Windkraft-Projekte in den USA im Milliardendeal mit Trump
Der Energiekonzern RWE verkauft Windkraft-Projekte in den USA an die Trump-Administration und erhält eine Milliardensumme.

Der Energiekonzern RWE hat angekündigt, Offshore-Windkraft-Projekte vor der Küste der USA einzustellen. Dies geschieht im Rahmen eines finanziellen Deals mit der Trump-Administration, die eine Zahlung in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar leisten wird.
Die Entscheidung, sich von den Windkraftprojekten zurückzuziehen, steht im Einklang mit den wiederholten Äußerungen von Donald Trump, der sich als erklärter Gegner der Windkraft positioniert hat. Trump hat den Ausbau erneuerbarer Energiequellen mehrfach abgelehnt und kritisiert.
Berichten zufolge ist die Zahlung, die RWE erhalten soll, Teil einer Reihe von Vereinbarungen, die darauf abzielen, Windenergieprojekte zu stoppen. Diesmarkiert einen weiteren Schritt in Trumps Politik, die auf fossile Brennstoffe fokussiert ist.

Die betroffenen Offshore-Projekte hatten zunächst das Ziel, den Anteil an erneuerbarer Energie in den USA zu erhöhen. Mit der Einigung werden allerdings diese Pläne nicht weiter verfolgt, was bereits vorherige Überlegungen in Frage stellt.
RWE war zuvor in verschiedene Windkraftprojekte involviert, die eine wichtige Rolle in der Strategie zur Förderung erneuerbarer Energien spielen sollten. Diese Entwicklung könnte Auswirkungen auf zukünftige Investitionen im Bereich der Windkraft haben.
Die Zahlungen der Trump-Administration an RWE und die Beendigung der Offshore-Projekte werfen Fragen hinsichtlich der künftigen Energiepolitik in den USA auf. Es bleibt unklar, ob andere Unternehmen ähnliche Entscheidungen treffen werden. Ein Bericht von BBC News verweist auf die Ausweitung solcher Deals, um die Windenergie in den USA abzubauen.