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Donnerstag, 13. August 2026

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Menschenrechtsgruppen bezeichnen israelischen Angriff auf Journalisten als Kriegsverbrechen

Der israelische Luftangriff im April, der die Journalistin Amal Khalil tötete und Zeinab Faraj verletzte, wird von Menschenrechtsgruppen als Kriegsverbrechen eingestuft.

Menschenrechtsgruppen bezeichnen israelischen Angriff auf Journalisten als Kriegsverbrechen
Bild: Unknown author Unknown author · Wikimedia Commons · Public domain

Die Menschenrechtsorganisationen Human Rights Watch, Amnesty International und Legal Agenda haben einen israelischen Angriff, bei dem die libanesische Journalistin Amal Khalil getötet und ihre Kollegin Zeinab Faraj verletzt wurde, als Kriegsverbrechen eingeordnet. Diese Einschätzung wurde am Donnerstag veröffentlicht, nachdem ihre Untersuchungen zu dem Vorfall im April abgeschlossen waren.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die israelischen Streitkräfte Khalil und Faraj absichtlich ins Visier genommen haben, wobei sie sich vollkommen bewusst waren, dass es sich um Zivilpersonen handelte. Die Menschenrechtsgruppen wiesen darauf hin, dass solche Handlungen internationales Recht und die Schutzmaßnahmen für Journalisten in Konfliktgebieten verletzen.

Israel hat die Vorwürfe zurückgewiesen, die Journalisten absichtlich ins Visier genommen zu haben. Ein Sprecher erklärte, dass die militärischen Operationen im Rahmen der rechtlichen Engagement-Protokolle durchgeführt wurden.

Der Vorfall hat eine erhebliche Debatte unter internationalen Beobachtern über das Vorgehen bei militärischen Operationen in zivilen Gebieten und den Schutz von Journalisten in Konfliktsituationen ausgelöst.