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Dienstag, 11. August 2026

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Zwei iranische Fußballerinnen in Australien eingebürgert

Zwei iranische Fußballerinnen, die während des Asien-Cups Asyl beantragten, haben nun in Australien eine neue Heimat gefunden, während ihre Team-Kolleginnen unter Druck stehen.

Zwei iranische Fußballerinnen in Australien eingebürgert
SymbolbildBild: ccnull.de Bilddatenbank · Openverse · BY

Im Rahmen der Asienmeisterschaften in Australien haben zwei iranische Fußballerinnen Asyl beantragt und sind nun offiziell in ihrem neuen Heimatland eingebürgert worden. Während des Turniers sorgten sie mit ihrem stillen Protest, indem sie die iranische Hymne nicht mitsangen, für Aufsehen und erhielten dafür viel negativa Aufmerksamkeit aus dem Iran. Diese Entscheidung war für sie eine mutige Geste, da sie in ihrer Heimat als Verräterinnen angesehen wurden.

Die Situation der beiden Sportlerinnen wirft jedoch Fragen über ihre Teamkolleginnen auf, die sich dem Druck der iranischen Behörden beugen mussten. Diese erleben dieselbe Situation, stehen aber vor den Herausforderungen des Lebens in einem repressiven Regime, während die beiden nun einen Neuanfang in Australien wagen können. Es bleibt unklar, wie die übrigen Spielerinnen damit umgehen und ob sie ähnliche Schritte wie ihre Kolleginnen unternehmen können.

Die Einbürgerung dieser beiden iranischen Fußballerinnen stellt einen wichtigen Schritt für sie dar, der es ihnen ermöglicht, ein Leben außerhalb der Gefahren und Bedrohungen in ihrer Heimat zu führen. Gleichzeitig ist die öffentliche Diskussion über die Rechte von Sportlerinnen im Iran neu entfacht worden und wirft ein Licht auf die schwierige Lage, die viele Frauen im Iran immer noch zu bewältigen haben.

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