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Dienstag, 11. August 2026

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Geplantes Datenzentrum von Amazon in Texas könnte großer Verschmutzer werden

Amazon entwickelt ein Erdgas-Kraftwerk für ein Datenzentrum in Texas, das möglicherweise beispiellose CO₂-Emissionen verursachen könnte.

Geplantes Datenzentrum von Amazon in Texas könnte großer Verschmutzer werden
Bild: Umweltbundesamt / German Emission Inventory (03.01.2017) · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Amazon errichtet ein Erdgas-Kraftwerk im Rahmen eines geplanten Datenzentrums in Texas, das zu einer der größten Quellen für Klimaverschmutzung in den Vereinigten Staaten werden soll. Berichten zufolge könnte diese Anlage die jährlichen Kohlenstoffdioxidemissionen des aktuellen Rekordhalters um mehr als das Doppelte überschreiten.

Das geplante Kraftwerk, mit einer Kapazität von 7,65 GW, hat Genehmigungen erhalten, die es ihm erlauben, jährlich bis zu 33 Millionen Tonnen CO₂ auszustoßen. Diese Zahl stellt einen erheblichen potenziellen Anstieg der Treibhausgasemissionen dar und weckt Bedenken bei Umweltaktivisten.

Das Datenzentrum ist dazu gedacht, Amazons wachsende KI-Operationen zu unterstützen, was auf einen Wandel zu einer energieintensiven Infrastruktur hinweist, die den steigenden technologischen Anforderungen Rechnung tragen soll. Einzelheiten zu den genauen Technologien und Abläufen des Datenzentrums bleiben ungenannt.

Kritiker äußern Bedenken hinsichtlich der Umweltbelastungen durch solche Einrichtungen. Die Aussicht, Amerikas größter Verschmutzer zu werden, wirft Fragen zu den Nachhaltigkeitspraktiken großer Technologiefirmen auf, einschließlich ihrer Investitionsstrategien in fossile Energie.