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Dienstag, 11. August 2026

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Chinas Long March 7A-Rakete scheitert nach Startanomalie

Die Long March 7A-Rakete erlitt am 10. August kurz nach dem Start einen Ausfall, was das zweite Scheitern seit ihrem Debüt im März 2020 darstellt.

Chinas Long March 7A-Rakete scheitert nach Startanomalie
Bild: China News Service · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Am 10. August 2023 startete China seine Long March 7A-Rakete vom Raumfahrtstartplatz Wenchang auf Hainan mit dem Satelliten ChinaSat-4B an Bord. Kurz nach dem Start kam es zu einer Fluganomalie, die zum Scheitern der Mission führte.

Berichten zufolge explodierte die Rakete weniger als 90 Sekunden nach dem Start, was einen bedeutenden Vorfall für das Programm der Long March 7A darstellt, das zuvor für seine Zuverlässigkeit bekannt war und vor diesem Ereignis 16 erfolgreiche Starts verzeichnete.

Dieser Start sollte Chinas Satellitenkapazitäten stärken, doch die Anomalie hat innerhalb der Raumfahrtgemeinschaft Bedenken hinsichtlich der Leistung dieses speziellen Raketenmodells ausgelöst.

Chinas Long March 7A-Rakete scheitert nach Startanomalie
Bild: 中国新闻社 · Wikimedia Commons · CC BY 4.0

Der frühere Jungfernflug der Long March 7A im März 2020 endete ebenfalls im Scheitern, was dies zum zweiten misslungenen Start des Programms macht. Die Gründe für die neueste Anomalie wurden nicht bekannt gegeben.

Die chinesischen Behörden werden voraussichtlich eine gründliche Untersuchung des Vorfalls durchführen, um die Ursache des Scheiterns festzustellen, bevor zukünftige Starts fortgesetzt werden.